Die Interessengemeinschaft (IG) zweijährige Grundbildung
- schafft Lehrstellen
- vermittelt Lehrstellen
Die IG zweijährige Grundbildung befürwortet einen direkten Einstieg in die Berufsbildung im Anschluss an die obligatorische Schulzeit.
Es darf nicht sein, dass Schülerinnen und Schüler aus Oberschule und Werkklasse nur wegen dem ungenügenden Angebot an offenen Lehrstellen der zweijährigen Grundbildung* in Zwischenangebote wie Vorlehre oder Jugendprogramm gezwungen werden.
Die IG zweijährige Grundbildung stellt fest, dass das Angebot an Lehr-stellen die Nachfrage bei weitem nicht zu befriedigen vermag.
Im Schuljahr 2008 / 2009 haben im Kanton Solothurn rund 170 Lernende eine Aus-bildung der zweijährigen Grundbildung begonnen.
Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen der zweijährigen Grundbildung kann nicht sicher festgestellt werden. Schätzungen gehen von 250 bis 350 Interessierten aus.
Die IG zweijährige Grundbildung anerkennt, dass für viele Schülerinnen, Schüler nach der obligatorischen Schulzeit ein Jahr in einem Zwischen-angebot notwendig und sinnvoll ist.
Schülerinnen und Schüler aus der Oberschule und den Werkklassen haben oft nach einem Zwischenjahr bessere Chancen auf dem Lehrstellenmarkt.
Die grössten Zwischenangebote im Kanton Solothurn sind die Vorlehre und das Jugendprogramm.
* = zweijährige Grundbildungen sind berufliche Ausbildungen, die nach einer Lehrzeit von zwei Jahren mit einem Eidgenössischen Berufsattest (EBA) abgeschlossen werden.